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Zur Vorbereitung hatten Herr Heede und Herr Heffter
im Unterricht einige kürzere Texte und Aphorismen Hubers behandelt.
Außerdem wurde sein preisgekrönter Kurzfilm "Hinter Maulwurfshügeln"
gezeigt, der später auch Thema der mündlichen Abschlussprüfung war. Bei dem Treffen ging es neben Fragen zur Person und Arbeitsweise auch um
einzelne Textstellen, zu denen die Schüler eine Erklärung des Autors
wünschten. Auf besonderes Interesse stießen daneben Toni Hubers
Ausführungen über die allgemein unsicheren Arbeitsbedingungen von
Schriftstellern, die keine Bestseller veröffentlichen. Für die Begegnung hatte sich die Klasse nach Harburg begeben, wo sie in
Räumen der Volkshochschule am Kapellenweg von Huber empfangen wurde. Auf
dem Weg dorthin konnten die Schülerinnen und Schüler auch gleich noch
die schönen Seiten dieses Stadtteils entdecken. (Fotos: M. Heede;
Illustration: Mehrshad)
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"Toni Huber schreibt nur für Erwachsene. Ich wünsche aber, dass er
seinen Durchbruch schafft." (David, hier im Gespräch mit Toni Huber) |
■ Vergleich mit
Dieter Bohlen:
Bei den Texten von Toni Huber muss man sich mehr auf die
Literatur konzentrieren als bei dem einfach geschriebenen Buch von
Dieter Bohlen. Der hat mehr Erfolg, allerdings gewinnt er sicherlich
keine Preise mit seinem Buch, im Gegensatz zu Toni Huber." (Timur)
■ Vergleich mit
Joanne K. Rowling ("Harry Potter"): "Rowling schreibt
viel kindgerechter, ohne Poesie und Metaphern. Sie denkt sich irgendwas
aus. Bei Huber sind es seine Lebenserfahrung, seine Geschichten sind
viel realistischer. Manchmal denke ich bei Rowling: Solche Geschichten
kann sie selber sich doch nicht in so einem kurzen Zeitraum ausdenken."
(Jonas)
■ Vergleich mit
Astrid Lindgren: "Toni Huber schreibt Bücher für Erwachsene, die
jüngere Leute nicht so gut verstehen können. Astrid Lindgren hat
Kinderbücher geschrieben wie zum Beispiel Pipi Langstrumpf. Es waren
viel bessere Bücher als die von Toni Huber." (Mandy)
■ Schriftsteller -
ein attraktiver Beruf?
"Als Schriftsteller hat man kein festes Einkommen.
Weil man als unbekannter Autor nicht viele Bücher verkauft, muss man
noch nebenbei eine Arbeit haben. Man sollte in dem Beruf immer vom
Schlechtesten ausgehen, um am Monatsende nicht mit zu wenig Geld
dazustehen." (Pedram)
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Ein Aphorismus ist ein
kurzer, geistreicher Spruch, der eine wichtige Erfahrung enthält.
Interpretation:
Der Ehegatte ist in der Ehe der Mann,
die Ehegattin die Frau. Zusammen bilden sie ein Paar. Das Ehegatter ist
wie ein Zaun. Bei der Hochzeit schließt es sich. Es soll bedeuten, dass
das Paar nie mehr gehen soll bzw. darf. Man soll also nicht fremdgehen
und nicht ehebrechen. Sie dürfen zwar überall alleine hin, aber das
Ehegatter bleibt geschlossen, weil der Ehegatte oder die Ehegattin den
anderen immer im Herzen festhält. Wenn sich ein Paar scheiden lässt, ist
das Ehegatter für Mann und Frau wieder offen.
HARTWIG MÖLLER, 9b
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