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Hanse- Cup

Seit 2004 wird im Norden Deutschlands ein Tennis-Vergleichskampf
von Schulmannschaften der Wettkampfklasse
III ausgetragen: Bei wechselnden Gastgebern lassen
die Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-
Vorpommern, Bremen und Hamburg die jeweiligen
Schultennis-Landessieger um den vom Tennisverband
Nordwest gestifteten Wanderpokal spielen.
Ernst Steinhoff, Schultennisreferent des TV Nordwest,
hatte zusammen mit seinem Kollegen aus Schleswig-
Holstein, Bernd Jung, den Anstoß für diesen Ländervergleichskampf
gegeben. Der Bundesreferent für Schultennis
beim DTB, Klaus Collmann, hatte diese Initiative
sehr begrüßt, da nun neben dem Freistaaten-Cup der
Länder Sachsen, Thüringen und Bayern und dem
Salomo-Cup der Länder Saar, Rheinland-Pfalz und
Elsaß-Lothringen auch „der hohe Norden“ einen
überregionalen Vergleichskampf aufzuweisen hatte.

Der Wettkampf wurde zum ersten Mal 2004 in
Ratzeburg unter der damaligen Schirmherrschaft des
Bremer Bildungssenators Willi Lemke, ausgespielt.
Sieger wurde das Ökumenische Gymnasium Bremen.
Im ersten Jahr fehlte noch eine Mannschaft aus
Mecklenburg-Vorpommern, die aber dann bei der
zweiten Austragung 2005 in Bremen dabei war.
Sieger in 2005 wurde das Helene-Lange-Gymnasium
aus Hamburg.

2006 war dann Mecklenburg-Vorpommern Gastgeber
der3. Austragung des HANSECUP. Dort siegte erneut das
Ökumenische Gymnasium aus Bremen, vielleicht auch,
weil der Titelverteidiger aus Hamburg durch eine Verkettung
unglücklicher Ereignisse keine Mannschaft stellte.
In 2007 findet das Turnier nun erstmalig in Hamburg
unter der Schirmherrenschaft der Senatorin für Bildung
und Sport, Alexandra Dinges-Dierig, statt. Auf der
Tennisanlage des Marienthaler THC wird der Wettkampf
parallel zur U 21-Meisterschaft des HTV durchgeführt.
Der Referent für Schultennis des HTV, Rüdiger
Schoth, war für die diesjährigen organisatorischen
Maßnahmen verantwortlich.