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Konkretisierung des Leitbildes

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Bildende Kunst und Art & Design Leitbild : Bildende Kunst am Hochrad Das Fach Bildende Kunst bietet Schülerinnen und Schülern am Gymnasium Hochrad Gelegenheit, ihr kreatives Potenzial in verschiedenen bildnerischen Techniken zu erproben und auf vielfältige Weise, z.B. bilingual, fächerübergreifend, an außerschulischen Lernorten und unter Nutzung internationaler Schulkontakte weiter zu entwickeln, sowie sich ein kunsthistorisches Fundament zu erarbeiten. Im Fach Bildende Kunst werden die verschiedenen Inhalte in den unterschiedlichen Klassen in einer der Entwicklungsstufe des Jugendlichen angepassten Form weiterführend unterrichtet. Dabei wird versucht, jeder Altersstufe Freiräume für kreatives Gestalten ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend zu geben. Der Unterricht führt also über das hier Angegebene hinaus. Wenn es möglich ist, werden Ausstellungsbesuche, Exkursionen und die Arbeit in außerschulischen Räumen in den Unterricht eingebunden. Das gleiche gilt für berufsbezogene Veranstaltungen in und außerhalb der Schule. Es wird neben dem Unterricht ab Klasse 9 eine Kunst AG angeboten. Das Fach Bildende Kunst wird am Gymnasium Hochrad wird ab Klasse 7 bilingual, primär auf Englisch (Art & Design), unterrichtet, so, dass das Fachvokabular in Englisch und Deutsch vermittelt und in Theorie und Praxis angewendet wird. Inhalte des Unterrichts umfassen die schöpferische Umsetzung der bewusst wahrgenommenen Umwelt in eigenständig Gestaltetes mit Hilfe verschiedener Techniken. Die Bereiche Malerei, Graphik, Fotographie, Film, dreidimensionales Gestalten, Design und Architektur werden im Laufe der Jahre behandelt. Indem Kunstwerke im Unterricht und bei Museums-und Ausstellungsbesuchen betrachtet und analysiert werden, erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblick in theoretische Ansätze und die kunstgeschichtliche Entwicklung. Durch das Ausstellen von Schülerarbeiten in den Gängen des Schulgebäudes, der Teilnahme an Ausstellungen und an Wettbewerben werden die Schülerinnen und Schüler motiviert, mit Freude gestaltend tätig zu sein. Soweit es möglich ist, werden Ateliers, Galerien, Architekturbüros und Werbeagenturen besucht, um den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Berufswelt der Kreativen zu vermitteln. Die Neuntklässler haben die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch mit dem Schwerpunkt Kunst nach Schottland teilzunehmen. Neben dem Leben in einer schottischen Familie und dem Schulbesuch erhalten sievielfältige Eindrücke von Kunst und Architektur in einem anderen Kulturraum. Für die Lerngruppen der verkürzten Oberstufe wird ein profilgebender Fächerkanon angeboten, der es ermöglicht, in enger Zusammenarbeit der Fächer Deutsch, Geschichte und Bildende Kunst fächerübergreifendeThemen aus unterschiedlichen Fachperspektiven zu bearbeiten. Fachleitung: Frau Vidal Lehrkräfte: Frau Baigent (Bai), Frau Brunnert-Rego (Br), Frau Grahlmann (Gra), Frau Gelderblom (Ge), Frau Vidal (Vl) 12.09.2011
Physik Umsetzung des Leitbildes des Gymnasium Hochrad – Fach Physik Zur Leitidee: Der Physikunterricht leistet einen Beitrag zum Orientierungswissen der Schülerinnen und Schüler: Die Erkenntnisse der Physik haben Einfluss auf die Gesellschaft. Insoweit wird die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger herausgefordert: Gegenwärtig und auch zukünftig müssen Richtungsentscheidungen über Fragen technischer Nutzung physikalischer Erkenntnisse und über den Einsatz von Ressourcen für physikalische und technische Forschung getroffen werden. Ein Ziel des Physikunterrichts ist es deshalb, den Schülerinnen und Schülern zu helfen, die Welt der Gegenwart zu ordnen, Zusammenhänge zu verstehen und sich einen eigenen Standpunkt zu erarbeiten. Die technisch geprägte Umwelt zeichnet sich dabei häufig durch die Dominanz der technischen Anwendung und die Verborgenheit der natürlichen (oft physikalischen) Zusammenhänge aus. Ziele des Physikunterrichts sind deshalb, • den Blick für diese Phänomene zu schärfen und die Neugier zu verstärken, • das Fragen (und insbesondere das Hinterfragen von Vorwissen) anzuregen, • durch eine physikalische Erklärung ausgewählter Naturerscheinungen ein vertieftes Verständnis der Natur und dadurch auch eine erweiterte emotionale Einstellung zu ihr zu ermöglichen Zu den Leitsätzen und der daraus folgenden Unterrichtsgestaltung : Im Physikunterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sowohl die klassischen Fachinhalte als auch die Handlungsdimension berücksichtigen. Dabei ist zu betonen, dass sich Inhalts- und Handlungsdimension wechselseitig bedingen: Fachinhalte zu lernen macht nur Sinn, wenn dies in konkreten Situationen geschieht und wenn dieses Wissen in geeigneten Handlungsfeldern genutzt werden kann. Die Handlungsdimension bezieht sich auf naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung, auf Kommunikation und Bewertung physikalischer und technischer Sachverhalte in fachlichen und gesellschaftlichen Kontexten. Diese handlungsbezogenen Kompetenzen werden nicht durch ein vom Fach losgelöstes „Methodentraining“, sondern durch die Anbindung der Methoden an geeignete Fachinhalte erworben. Der Physikunterricht knüpft an die Beobachtungen und Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie an aktuelle Probleme an und bezieht auf diese Weise den Unterricht auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Das Verständnis von Zusammenhängen, Konzepten und Modellen sowie deren Nutzung zur weiteren Erkenntnisgewinnung und zur Diskussion bzw. zur Lösung offener, kontextbezogener Aufgabenstellungen ist Teil einer anspruchsvollen Problembearbeitung .Die Gestaltung des Unterrichts muss individuelle Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler an eigenständiges Arbeiten herangeführt. Es gibt Phasen des gemeinsamen und des individuellen Arbeitens. Zu den Elementen von Individualisierung gehören u. a. vielfältige Schüleraktivitäten wie das Erarbeiten physikalischer Zusammenhänge mithilfe von Lehrbüchern, Internetrecherche, Simulationen und die Durchführung selbst entworfener Schülerexperimente als Ausgangspunkt theoretischer Überlegungen. Bei Lernvorgängen sind Anschauung, Denken und Sprache eng miteinander verknüpft. Im Physikunterricht wird besonderer Wert auf eine der Altersstufe sowie der Leistungsfähigkeit angemessene Sprache gelegt. Schülerinnen und Schüler lernen, Sachverhalte zu beschreiben und zu erklären sowie sich untereinander zu verständigen.
Musik In diesem Papier soll verdeutlicht werden, inwieweit das am 07.01.2010 von der Schulkonferenz verabschiedete Leitbild unserer Schule durch das Fach Musik umgesetzt wird. Auf der Fachkonferenz Musik vom 12.01.2010 wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die von der Fachkonferenz das Mandat für die Erstellung dieses Papiers erhielt, das wir hiermit der Schulleitung vorlegen. Viele Ideen des Leitbildes finden sich bezogen auf das Fach Musik auf folgende Art und Weise in unterrichtlichen sowie außerunterrichtlichen Zusammenhängen wieder. „Den Einzelnen in der Gesamtheit seiner Fähigkeiten fördern“ „Entfaltung der musischen Anlagen und die Förderung der Kreativität unserer Schüler“. Die Fähigkeiten der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler schließen kognitive Kompetenzen ein, erschöpfen sich aber keinesfalls darin. Deshalb legt die Fachschaft Musik großen Wert darauf, dass neben der Analyse von Musik auch emotionale Zugänge, sinnlich-körperliche Erfahrung und kreative Gestaltungsaufgaben zu ihrem Recht kommen. So sollen das praktische Musizieren mit Instrumenten, Stimme und Bodypercussion, der Tanz und die kreative Umsetzung musikalische Erfahrungen in andere Gestaltungsformen (Pantomimen, Standbilder, Rollenspiele, Bilder) einen wichtigen Platz im Unterricht einnehmen. Im musikpraktischen Bereich können wir im regulären Musikunterricht und in den Arbeitsgemeinschaften jeden Schüler durch individuell auf die Gruppen zugeschnittene Arrangements fördern, die Anfängern und Fortgeschrittenen das gemeinsame Musizieren ermöglichen. Fortgeschrittene Schüler können sich dabei nicht nur durch solistische Passagen in Orchestern, Big Bands, Chören und den Klassenorchestern beweisen, sondern entwickeln auch ihre Fähigkeiten in Instrumentalkonzerten unter fachkundiger Anleitung individuell weiter. Darüber hinaus können Selbständigkeit und musikalische Kreativität unserer Schüler auf vielfältige Art durch Projekte gefördert werden. Exemplarisch für die vielen musikpraktischen Arbeitsphasen seien hier zwei regelmäßig durchgeführte Kompositionsprojekte genannt: 1. Das eigene Entwickeln von Rhythmuskompositionen in Klasse 9 im Rahmen des Stompprojektes (Rhythmuskomposition mit Alltagsgegenständen) , 2. Komplexe Kompositionsvorhaben zu Filmmusik in der Sekundarstufe. Die Ergebnisse unserer musikalischen Arbeit werden auf den vielen stattfindenden Konzerten regelmäßig der Schulöffentlichkeit präsentiert. „Schüler übernehmen – individuell und im Team – zunehmend Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess.“ In den bereits erwähnten kompositorischen Projekten erarbeiten die Schüler in längeren selbständigen Arbeitsphasen eigene kreative Gruppenergebnisse. Zudem findet die Vermittlung musikgeschichtlicher und musiktheoretischer zunehmend in Form von individualisiertem Unterricht statt. So wurden umfangreiche Materialien für den Werkstattunterricht in Musiklehre erarbeitet. „Die Schüler verstehen ihre eigene Position auch als geschichtlich und sozial bedingt“ Der historische und interkulturelle Vergleich zu ganz anderen Musikstilen als denen, die den Schülern bislang bekannt sind, bietet Chancen, um Reflexionsprozesse über die geschichtliche und soziale Bedingtheit der Musikpraktiken unserer Kultur anzustoßen. Exemplarisch seien hier genannt: Der Vergleich der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Spielleuten im Mittelalter mit denen professioneller Musiker von heute; der Vergleich des Mäzenatentums der Renaissance mit den Bedingungen des Musikmarkts von heute; die Reflexion über die politische Funktion und Instrumentalisierbarkeit von Musik. „Gemeinsam an Herausforderungen lernen“ Gerade die Musik bietet besondere Möglichkeiten, um Binnendifferenzierung und das Erfahren von Gemeinschaft miteinander zu vereinbaren: Indem die Lehrkraft entsprechende Arrangements gezielt auswählt oder selbst erstellt können die Schüler im regulären Musikunterricht, in den Klassenorchestern der Musikklassen sowie in unseren vielen musikalischen Arbeitsgemeinschaften auf unterschiedlichen Niveaustufen gemeinsam musizieren. Individuell abgestimmte Herausforderungen auf spiel- und gesangstechnischer Ebene werden dabei kombiniert mit der Herausforderung, beim Musizieren in der Gruppe zu einem gemeinsamen künstlerischen Ergebnis zu kommen. Das spezielle Angebot der Musikklassen bietet den Schülern an unserer Schule eine besondere und individuell auf die Gruppe abgestimmte musische Förderung. Schüler, die sich für die Musikklasse entscheiden, zeigen in besonderem Maße Leistungsbereitschaft und stellen sich durch die zusätzlichen Klassenorchesterstunden und die AG-Pflicht deren besonderen Herausforderungen. „Lernen in internationalen Bezügen“ Indem das Fach Musik in den Klassen 8 und 9 auf Englisch unterrichtet wird und je nach Kurswahl in Vor- und Studienstufe auf Englisch unterrichtet werden kann, leisten wir einen Beitrag zum Erwerb sprachlicher und interkultureller Kompetenzen. Ferner sind außereuropäische Musikstile fester Bestandteil des Fachcurriculums. Exemplarisch genannt seien der Vergleich westlicher und afrikanischer Musikformen und die kritische Reflexion über den Begriff „Weltmusik“. Durch den alle zwei Jahre stattfindenden Musikaustausch in die USA und den Dänemarkaustausch findet eine intensive Auseinandersetzung unserer Schüler mit einer anderen Kultur statt, da die Teilnehmer der Austausche in Gastfamilien im Zielland untergebracht sind, die Schulen dort besuchen und gemeinsam mit den amerikanischen und dänischen Schülern musizieren.
Mathematik Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern eine fundierte und moderne mathematische Ausbildung Die Schülerinnen und Schüler werden systematisch mit Fachinhalten vertraut gemacht und vergrößern so Jahr für Jahr ihre mathematischen Kompetenzen. Die Auseinandersetzung mit mathematischen Inhalten umfasst nicht nur das klassische „Rechnen“, sondern bildet auch die Fähigkeit aus, mathematisch zu argumentieren, Strukturen in mathematische Begriffe zu übersetzten, Probleme mathematisch zu lösen, und mathematisch gewonnene Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. Durch die mathematische Auseinandersetzung mit der Umwelt erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre Urteilsfähigkeit und orientieren sich sicherer in der heutigen, komplexen Welt Durch Lernsituationen, die Alltagsbereiche der Schülerinnen und Schüler betreffen, wird der Bezug zum realen Leben hergestellt und es wird praktisch erfahrbar, welche Möglichkeiten die Mathematik bietet, die Umwelt besser zu verstehen und zu hinterfragen. Unser mathematischer Unterricht befähigt die Schülerinnen und Schüler zum kritischen Umgang mit Zahlen, Tabellen, Prognosen, und weiteren medientypischen Daten. Mathematische Zugänge zu wirtschaftlichen Zusammenhängen und Entwicklungen erweitern zusätzliche die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Im Mathematikunterricht werden die persönlichen und sozialen Kompetenzen gefördert Helfen und sich helfen lassen sind wesentliche Fähigkeiten, die wir mit Gruppen und Partnerarbeit fördern. Mathematische Überlegungen, Lösungswege und Ergebnisse zu dokumentieren, verständlich darzustellen und zu präsentieren erweitert die kommunikativen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Die durch die mathematische Auseinandersetzung gewonnenen Problemlösekompetenzen tragen zu einem zunehmend selbstständigeren und reflektierten Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler bei.

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